Wenn man die kleinen Dualachser wieder zusammenbaut, muß man sie neu verpressen. Das ist nicht so einfach wie es aussieht, denn zum einen darf der Ring auf der Achse auf keinen Fall verkanten, denn ist der Ringloch zerstört und er wird niemals mehr halten, außerdem wird er dann unrund laufen und die R-Bahn sehr schnell zerstören. Zum anderen muß der Ring paßgenau eingepresst werden, ist er zu tief, wird die, doch recht dünne Messingachse gestaucht und sie läuft nicht nur unrund, sondern sie schleift an der Außenachse, was einen unabhängigen Lauf beider Achsen unmöglich macht. Ist er zu hoch, dann hat man nicht nur Spiel in der Achse, auch der Kontaktring zur R-Bahn hat keinen Kontakt mehr (weil er natürlich nach hinten wandert, weg von der R-Bahn) und, wenn man einen (oder mehrere) "detents", also Rastungen hat, sind diese dann nicht mehr fühlbar beim drehen, da er dann natürlich nicht mer in die Vertiefungen rastet.
Man muß also alles sehr genau und äußerst präziese machen, "freihändisch" bleibt nur Schrott übrig!
So ist dieses kleine Werkzeug entstanden, mit dem man präziese den Poti spannen und die Mittelachse zum pressen haargenau in der Höhe einstellen kann.