TECHNICS SL-1015
Arbeiten die wir an diesen Geräten schon gemacht haben:
  • Mechanik komplett überholt
  • Elektronik komplett überholt

 

Spezifikationen:

  • Gerätetype: Plattenspieler
  • Antrieb: Direkt
  • Drehzahlbereiche 33 1/3, 45 und 78 U/Min
  • Drehzahlregelung Ja
  • Quarzregelung: JA
  • Baujahr: 1979 - 1982

Bemerkungen:


  • Diese Geräte sind leider inzwischen sehr selten geworden, denn abgesehen davon das diese Laufwerke damals schon arg teuer im Verkauf waren, "zerlegt" sich die Elektronik bei jahrelanger "Nichtverwendung!"

Infos:


  • Der SL-1015 war ein Plattenspieler im "Baukastenprinzip". Man konnte das Laufwerk (SP-15), die Zarge(n) (SH-15B1,B2,B3) und den Arm (EPA-100/MKII oder EPA-500) auch jeweils einzeln erwerben. Die Haube war in Europa nur in "Rauchglas-dunkel" bei den Zargen dabei, in Japan schien es aber diese auch in Klarglas gegeben zu haben. Alles in allem kein billiger Spass!

    Normalerweise bekommen wir diese Laufwerke (SP-15) einzeln ohne Zarge.

Wissenswertes:


  • Dieses Gerät bietet eine Besonderheit und zwar, das es keinen "normalen" Trafo hat sondern eine "Art" Schaltnetzteil. Man sparte sich damit einen dicken Trafo und verkaufte es als "Inovation". Die Idee war im Grunde eigentlich hervorragennd allerdings war die schaltungstechnische Ausführung auf Dauer katastrophal denn diese Schaltung zeigte nach Jahren ihre Schwächen und vernichtete sich selbst. Das wäre kein Problem wenn es nicht vorab die "Halbleiterfreunde" der Drehzahlregelung und der Drehzahlanzeige mit in den Tod gerissen hätte. Einen originalen Ersatz gibt es nicht aber ein findiger Entwickler hat diesen Schaltungskreis nachgebaut.

    Trotzdessen sollte man beim Gebrauchtkauf sehr vorsichtig sein, ist die Anzeige tot oder läßt sich nicht mehr regeln oder nur sprunghaft, Finger weg!

Nachtrag:


    • Alle Lagerspiegel der TECHNICS SL-1015/SP-15 die bei uns waren, waren alle beschädigt. Ob das nun von der Unart kommt, Plattentellergewichte zu verwenden, was man grundsätzlich tunlichst unterlassen sollte, oder vom "Lauf" der Zeit, kann ich nicht sagen. Grundsätzlich müssen sie, um einen sauberen und schadensfreien Lauf zu gewährleisten, ersetzt werden. Das ist aber nicht so einfach, denn der Lagerspiegel besteht aus einem Stück und ist fest mit der Grundplatte verbunden. Wir fertigen diesen für die Reparaturen/Überholungen an diesen Geräten nach. Allerdings so, das die "Pille" des Lagerspiegels ohne weitere Probleme von jedem ersetzbar ist, da sie in einer angefertigten Messingwanne sitzt. Sollte es also vorkommen, das man diese durch Zusatzgewichte auf dem Teller wieder beschädigt hat, gibt es dann keine Probleme mehr.

      Am Anfang haben wir die "Pillen" noch aus PTFE produziert, inzwischen aber aus PEEK, welches noch härter ist aber trotzdem mit unserem spez. Öl zusammen hervorragende Gleiteigenschaften hat.