AKAI GX-6

Arbeiten die wir an diesen Geräten schon durchgeführt haben:

  • Laufwerk ausgebaut, zerlegt
  • gereinigt,verharzung entfernt und neu gefettet
  • Bremse modifiziert
  • Kapstanwellen poliert
  • Lagerbüchsen ausgewaschen und neu "befüllt"
  • Laufwerk zusammengebaut eingestellt
  • Neue GA-Rollen eingebaut, mit Washer unterlegt
  • Assistmotor überholt oder ersetzt.
  • Spulmotor zerlegt und überholt.
  • Zungenschalter der Bandsortenerkennung gereinigt.
  • Schachtführungsbuchse neu aus Alu angefertigt
  • Balanceregler überholt
  • Sinnvolle el. und mechanische Einstellungen nach AKAI-"Kochbuch" vorgenommen
  • Front und Knöpfe gereinigt und mit Teflon versiegelt

 

Spezifikationen:

  • Gerätetype: Kassettenrecorder
  • Köpfe: 3 (1 x REC, 1x PB  1 x Lösch)
  • Geschwindigkeit: 4,75cm/s
  • Frequenzbereich:20Hz - 21KHz
  • Bandtypen: Normal, Cr02, Metal
  • Filter: DOLBY B / C
  • Baujahr: 1987

Bemerkungen:

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    Der kleine "GX" ist, wenn richtig eingestellt ein sehr gutes Tapedeck. Allerdings sind die meisten dieser Geräte, bedingt durch die flache und labiele Bauweise, so verzogen, das ein sauberes einstellen und sauberer Lauf fast nicht mehr möglich ist. Erschwerend kommt hinzu, daß diese Geräte "von guten Freunden" repariert oft nur noch für die Tonne taugen. Wenn man diese Geräte erhalten möchte und auch Spass an Tapes hat, sollte man sich damit wirklich an Fachpersonal wenden um es zu erhalten. Es ist zumindest billiger, als wenn man sich erst nach Bastelarbeit des "Forenfreundes" das meistens mehr zerstörte Gerät dann doch an einen (ehemaligen) AKAI-Service geben muß oder dann ganz entsorgt, da das Budget nicht mehr reicht.

     

Infos:


  • Diese Geräte kommen sehr sehr oft zu uns und leider sind 90% davon leider total verstellt und verbastelt, schade, denn die Küchentischbastelei haben diese Geräte nun wirklich nicht verdient und machen eine Reparatur / Inspektion dieser Geräte nur zeitlich aufwendiger und damit teurer.

     

Wissenswertes:


  • Da wir zu AKAI-Lebzeiten unter anderem auch offizielle authorisierte Servicewerkstatt für AKAI waren, kommen auch heute immernoch viele AKAI Geräte zu uns. Was mich immer freut, denn die Liebe zu diesen Geräten hält bis heute an :)

    ABER: Wir nehmen keine Tapes mehr an, an denen schon im Laufwerk rumgemurkst wurde wie z.B:
    - Es wurde an den verlackten Taumelschrauben des Tonkopfes rumgedreht

    Warum das Sinnfrei ist: Es gibt keinen Metall-Materialschwund! Die Geräte sind vom Werk aus "per Hand" eingemessen/eingestellt worden, da verändert sich auch mit der Zeit nichts an der Position des Kopfes zum Lauf. Das ist alles Forenschmontz, geschrieben von Leuten die so ziemlich gar keine Ahnung haben.

    Wenn der Ton weggeht oder dumpf wird, hat das andere Ursachen!

    Genauso wie die Unart einen Kopf moderner Tapes zu "läppen". Das ist kein Grundigkopf aus den 60ern, der ist mechanisch komplett anders aufgebaut und durch das "runterschmiergeln" verändert/vergrößert man nur den Kopfspalt, was zu Folge hat, das das Frequenzspektrum von oben einengt und das Tape die Hohen Freuenzen nicht mehr kann! Bei den AKAIs GX - Typen macht es sowieso keinen Sinn, denn diese sind mit Glas beschichtet/geschlossen ! Wer also gerne am AKAI "läppt" kann das schneller mit dem Hammer machen ;)