Kenwood KD-8030
Arbeiten die wir an diesen Geräten schon gemacht haben:
- Spieler komplett zerlegt
- Motor zerlegt
- def. Lagerspiegel durch selbstgedrehten Teflonspiegel ersetzt
- Zarge aufgearbeitet
- Arm komplett zerlegt, gereinigt
- gefettet und eingestellt
- Tonarmkabel eingezogen
- Tastenkappen neu und in Flucht aufgesetzt
- Antiscatinggewicht angefertigt
- abgerissene Antiscatingachse ausgedreht
- eine Neue gedreht und verbaut
- Scalenseil ersetzt
- Netzteil überholt
- Steuerung überholt
Spezifikationen:
- Gerätetype: Plattenspieler
- Steuerung: manuelle Tonarmführung
- Antrieb: Direktantrieb
- Drehzahlbereiche 33 1/3 und 45 U/Min
- Quarzregelung: ja
- Baujahr: 1986
Bemerkungen:
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DER Kenwood Oberklassedreher. Nach dem 07er auch der Schönste aus dem Stall. Die Dicke hat noch zwei fast identische Zwillingsgeschwister: KD-7010 und KD-990 -
Da diese Gerätetype öfter zur Reparatur/Wartung in unsere Werkstatt kommen, haben wir in diesem Beitrag, entsprechend Reparatureinträge und Bilder mehrere Geräte zusammengefasst !
Infos:
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Auch bei diesem Gerät, wie bei seinen "Brüdern" KD-990 und KD-7010 treten mit der Zeit div. Fehler auf die ohne professionelle techn. Wartung, zum totalschaden der Geräte führen können. Dies sind zum einen, ein Arm der immer schwerer / ruppiger geht. Und bei vielen wie wir feststellen mussten, das der Teller immer schwerer geht, er nicht oder nur zögerlich auf Geschwindigkeit kommt. In beiden Fällen, das Gerät nicht weiter betreiben sondern Überholen lassen, von jemanden, der diese Geräte kennt bzw wie man abhilfe schafft, das das Gerät auf Dauer wieder funktioniert!! (Siehe KD-990)
Wissenswertes:
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Seit geraumer Zeit werden wir von KENWOOD direkt, für die Reparaturen der älteren Geräte empfohlen.
Nachtrag #1:
Immer häufig auftretender Fehler ist, das der Arm immer schwerer und ruppiger geht, am Anfang bemerkt der Besitzer erst, das die Nadel trotz sauberen Platten, von Zeit zu Zeit springt, später dann, merkt man schon beim Aufsetzversuch, das der Arm schwerer als üblich zu bewegen geht. GENAU DANN, das Gerät nicht mehr verwenden denn dann entsteht ein immer größerer Schaden, der irgendwann dann auch nicht mehr zu beheben ist und die Lagerkoni Schrott sind.
Ursache dafür sind die verwendeten Kugeln die im Lager sind und nicht aus Chrom wie üblich sondern normale Stahlkugeln, die verchromt sind. Der Chrom lößt sich mit der Zeit und reibt dann das Lager/ die Lagerkoni auf. Eine Frühzeitige Abhilfe, bevor das Lager Schrott ist, ist der Austausch der Kugeln, allerdings gibt es die "nicht von der Stange", da sie ein sehr seltenes Maß haben. sie sind weder metrisch noch Zoll! Wir haben diese Kugeln noch im Lager und können daher das Lager noch machen, solange noch niemand daran gebastelt hat!
Hier haben wir ein paar Bilder von einem Lager, das ein "lieber" Kollege versucht hat zu richten, in dem er ohne die Kugeln zu ersetzen und die Lagerkoni aufzuarbeiten, etwas reingeschmiert hat, was sich dann verfestigt hat und das Lager komplett zerstört hat. Wir haben das aber noch aufarbeiten können, es war aber sehr aufwendig, da alleine schon das Zerlegen des Lagers eine herrausforderung war, nicht nur das Aufarbeiten der Lagerkonusse.
Nach dem aufarbeiten und Tausch der Kugel haben wir das Lager auf unserem Arm-Bock wieder sauber einstellen können. Zum Glück wieder einen gerettet, denn diese Geräte sind es auf alle Fälle Wert :)
Nachtrag #2:
Nachtrag #3: