LENCO L 78
Arbeiten die wir an diesen Geräten schon gemacht haben:
  • Drop-Off Auslösung repariert (Teil angefertigt
  • Reibrad aufgearbeitet
  • Motorkonus aufgearbitet
  • Mechanik gereinigt und neu gefettet
  • Lager am TA ersetzt
  • Tellerlagerhülse aufgearbeitet
  • Kugelkonus aufgearbeitet
  • Kugel ersetzt
  • Lager neu geschmiert

 

Spezifikationen:

  • Gerätetype: Plattenspieler
  • Steuerung: Halbautomat
  • Antrieb: REIBRAD
  • Drehzahlbereiche 16-78 U/Min mit Rastung auf 16/33/45/78
  • Drehzahlregelung JAIN
  • Quarzregelung: NEIN
  • Baujahr: 1974 - 1976

Bemerkungen:


  • Diese Geräte bekommen wir ssehr selten in der originalen Zarge, normalerweise erhalten wir nur das nackte Chassis zum überholen. Die Lenco´s sind und waren richtige Arbeitspferde und waren bis auf bestimmten leichten Verschleiß (der zur damaligen Zeit wohl nicht absehbar war ) absolut unverwüstlich. Heute sind sie teuer gehandelte Sammlerstücke welche immernoch für den Alltagsgebrauch geeignet sind. In den 70ern war ich schon begeistert, was bis heute anhält.

Infos:


  • Die meisten 78er die heute noch in Gebrauch sind, haben vom Besitzer oft eine neue, ggf elegantere Zarge spendiert bekommen, wobei ich sagen muß, die Originalzarge gefällt mir bisher am besten.

Wissenswertes:


  • Die Kunststoff-Lagerblöcke im TA sind nach der langen Zeit alle beschädig/aufgequollen oder zerbröseln inzwischen. Diese sind aber gut austauschbar. Dabei sollte man aber auf Gußteile und nicht 3D-Druckteile zurückgreifen, die muß man zwar teilweise nacharbeiten vor dem einsetzen aber der "cut" ist wesentlich sauberer als bei den 3D-Druckteilen und damit läuft der Arm wesentlich sauberer.

    Diese Geräte wurden auch gerne damals in den "Clubs" im Koffer eingesetzt. Ich hatte mal so einen Koffer mit 2 Stk darin für meine Sammlung angeboten bekommen. Habe sie aber nicht genommen was ich heute bereue :( Denn die Koffergeräte sind äußerst selten.

    Ich lese immer wieder in verschiedenen Internetbeiträgen, wenn di Endabschaltung nicht geht, soll man die Messingfeder nachbiegen. Leute, lasst das sein, die Endabschaltung wird damit nicht eingestellt, es hat andere Ursachen! Auch das Einstellen an welcher Position der DropOff stattfindet ist nicht dort zu regeln/einzustellen sondern am Hebel unter dem Arm, man biegt an den Zapfen des Auslegers. Allerdings ist das nie notwendig, solange man den Arm nicht zerlegt hat!